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Der anerkannte Erholungsort Kronenburg besteht aus den Teilen Kronenburg und Kronenburgerhütte. Er liegt in der Urlaubsregion Oberes Kylltal in einer der schönsten und urigsten Landschaften der Eifel. Überall finden Sie historische, kulturelle, geologische Besonderheiten und Naturschönheiten. Kronenburg ist »Liebe auf den ersten Blick«. Wunderschön renovierte Häuser reihen sich aneinander, immer der Mauer folgend, die Burg und Bürger schützte. Kaum ein anderer Eifelort ist so gut erhalten. Aus fast 600 Meter Höhe hat man einen herrlichen Blick ins Tal. Der Ort verdankt seine Entstehung der Tatsache, dass von diesem beherrschenden Punkt aus das ganze Obere Kylltal überblickt werden konnte. Hier schiebt sich der Bergsporn ins Tal und fällt nach allen Seiten steil ab, so war lediglich die Befestigung der Nordseite mit Burggraben und Schildmauer nötig.


Der Ort Kronenburg

Der Ort Kronenburg

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1464 wird für die Kronenburgerhütte eine Konzession zur Errichtung einer Eisenhütte erteilt. Es wurden Stubenöfen, Brandroste und Takenplatten von hoher Qualität hergestellt. 1734 wird die heutige Brigida Kapelle gebaut, Um 1850 stellt die Eisenhütte ihren Betrieb ein. 1973-1977 Bau der Talsperre und 1983/84 Bau des »Ferienpark Kronenburger See«. Ein Gang durch Kronenburg ist ein Gang durch die Geschichte. Nur wenige Burgorte sind heute noch in diesem Zustand erhalten.


Die entscheidenden geschichtlichen Daten für Kronenburg sind: 1277 erste urkundliche Erwähnung der Edelherren von Kronenburg, zur gleichen Zeit besteht bereits eine Niederlassung des Ritterordens der Johanniter. Die Ausdehnung des Herrschaftsbereiches erstreckt sich zeitweise bis zur Urft, Ahr, Düren, Neuerburg (Südeifel) und Luxemburg. Um die Burg entstand eine kleine Siedlung, die durch einen Mauerring mit Toren in die Burg integriert wurde. 1414 starb das Geschlecht im Mannesstamm aus, dadurch fand die Kronenburger Zeit als selbständige Residenz ein Ende. Jetzt wurde der Ort nur noch als Nebensitz benachbarter Adelshäuser benutzt und hier herrschten die Amtmänner. 1492 - 1508 wird die spätgotische Kirche St. Johann Baptist erbaut, (»Einstützkirche« nach dem Vorbild der Nikolaus von Kueskapelle in Kues). 1602 wird die erste Schule in Kronenburg erwähnt. 1794 besetzen die Franzosen das Territorium; Kronenburg wird zum Hauptort eines Kantons. 1819 Verkauf der Herrschaft Kronenburg an den König von Preußen. 1920 - 1926 wurde Kronenburg durch die »Tellspiele« berühmt. 1969 Eingemeindung Kronenburgs in die Gemeinde Dahlem.


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